Die Rolle von Kindern bei der Verbreitung des Virus sei immer noch nicht eindeutig geklärt, räumte sie ein. Doch machten Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren seit Monaten weniger als fünf Prozent der diagnostizierten Fälle der Krankheit Covid-19 aus.
Auch habe sich kein Anstieg der Fallzahlen in EU-Staaten gezeigt, die ihre Schulen früh unter Beachtung von besonderer Hygiene geöffnet hätten. Umgekehrt sei jedoch klar, dass die Schließung von Schulen das Wohlbefinden von Kindern beeinträchtige und ihre Bildung behindere. „Schulen sind wirklich ein entscheidender Beitrag zur Gesellschaft und zum Leben von Kindern“, sagte Ammon.
Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten ist eine EU-Behörde in Stockholm. Sie berät die EU-Kommission und die EU-Staaten und unterstützt sie im Kampf gegen übertragbare Krankheiten. (dpa)

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