„Wir haben wochenlang überlegt, ob wir den Markt so gestalten könnten, dass es nicht zu Ansteckungen kommt. Aber letztlich haben wir keine Lösung gefunden“, sagte Flocke. Das Risiko sei einfach zu groß.
Der Weihnachtsmarkt auf dem Roncalliplatz sei mit etwa fünf Millionen Besuchern nun mal ein Publikumsmagnet, sagte die Veranstalterin. Auch wenn der Markt entzerrt und der Zugang begrenzt würden, könne es vor dem Eingang sicherlich „zu einer Riesen-Stausituation“ kommen. „Wir möchten nicht, dass Menschen krank werden und es dann heißt, der Kölner Weihnachtsmarkt war der Hotspot. Wir möchten kein zweites Ischgl sein“, sagte Flocke. „Diese Verantwortung können wir nicht tragen.“
Die Entscheidung sei ihr und ihren Mitgesellschaftern sehr schwer gefallen. „Als irgendwann klar war, dass wir den Markt absagen werden, hatten wir Tränen in den Augen“, berichtete Flocke. „Es ist total traurig für die Mieter und auch für den Kölner Einzelhandel.“ (dpa)

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