Bald ein Kleinwindrad in Elsenborn?

In Elsenborn steht nicht nur die Aufrüstung des 2003 in Betrieb genommenen Windparks Roderhöhe von derzeit vier auf sechs Windkraftanlagen auf der Agenda, sondern durchläuft aktuell auch ein privates Windkraftprojekt die Genehmigungsphase. Allerdings sind beide Vorhaben von ihrer Dimension her absolut nicht vergleichbar. Während der Energiekonzern Engie-Electrabel auf Roderhöhe, zwischen Elsenborn und Wirtzfeld, sechs Windräder der neuesten Generation mit einer Gesamthöhe von jeweils 150 Metern plant, beträgt die Masthöhe des auf dem Hof Heinen geplanten Windrades 42 Meter. Einschließlich des Rotordurchmessers von 13,7 Metern ergibt sich somit eine Gesamthöhe der Anlage von knapp 50 Metern.

Milchviehbetrieb hat jährlichen Strombedarf von 40.000 Kilowattstunden.

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Kommentare

  • Guten Morgen , Herr Wahl!
    So viel ich weiß, wohnen Sie in Küchelscheid, also einen Katzensprung von Elsenborn entfernt. Vielleicht kennen Sie den Herrn Heinen sogar persönlich.
    Wie wäre es, wenn Sie ihn mal besuchen würden, um sich von ihm die Details seines Projektes erläutern lassen?

    Ich nehme an, Herr Heinen hat sich nicht kopfüber in das Vorhaben gestürzt, ohne vorher eine gewisse Kostennutzenrechnung aufgestellt zu haben.

    Dann könnten Sie auch eine fundiertere Meinung dazu abgeben als jetzt, wo Sie sich auf Vermutungen stützen müssen.:

    Dass ein Stromanschluss weiterhin erforderlich sein muss, ist eine Selbstverständlichkeit.

    "Autarkie sieht anders aus"? Herr Heinen hat nirgendwo behauptet, eine solche anstreben zu wollen. Die einzige wörtliche Aussage von ihm gibt das jedenfalls nicht her: „Ich beschäftige mich schon länger mit der Frage, wie ich meine Energiekosten erträglicher gestalten bzw. meine Betriebskosten senken kann.“:
    Ob das in der Einleitung gebrauchte "in die Energieautonomie zu führen" wortwörtlich von ihm stammt und wie es genau gemeint ist, könnten Sie dann auch mit ihm klären.

    Von einer solchen ganz konkreten Aktion könnten nicht nur Sie, sondern vielleicht auch Herr Heinen selbst und vor allem die Leser des Artikels profitieren.

    Bis zum 31.08. kann jeder den Projektantrag im Gemeindehaus zu Bütgenbach einsehen:
    http://www.butgenbach.be/fileadmin/uploads/News/2020/07_2020/SB_HEINEN_B...

  • 3o kW beträgt die theoretische Nennleistung. In unseren Breiten und bei der geringen Höhe wird die Leistung bei ca. 10% liegen, also 0 - 3 kW. Legt man die 40.000 kWh zugrunde, benötigt man eine Laufzeit pro Jahr von 13.300 h. Das Jahr hat aber nur 8.760 h. Da die erforderliche Energie immer zeitabhängig erforderlich ist, Melkmaschinen 2mal am Tag, Kühlkompressoren permanent, muss der Wind auch entsprechend pusten, tut er aber nicht. Deshalb wird ein Stromanschluss weiterhin erforderlich sein. Autarkie geht anders. Herr Heinen, schauen Sie bitte auf das Kleingedruckte im Hochglanzprospekt!

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