Fiskus kontrollierte Rekordanzahl „weißer Kassen“

<p>Im vergangenen Jahr mussten die Steuerbehörden in 3.418 Fällen Bußgelder gegen Gaststätten verhängen, die mit der „weißen Kasse“ nicht ordnungsgemäß gearbeitet haben.</p>
Im vergangenen Jahr mussten die Steuerbehörden in 3.418 Fällen Bußgelder gegen Gaststätten verhängen, die mit der „weißen Kasse“ nicht ordnungsgemäß gearbeitet haben. | Foto: Photo News

Das Gastgewerbe muss seit mehr als vier Jahren mit einer „weißen“ Registrierkasse arbeiten. Das System, das offiziell als „Registrierkassensystem“ (RKS) bezeichnet wird und Schwarzarbeit sowie Steuerhinzertiehung unterbinden soll, trat nach einer langen Anlaufphase am 1. Juli 2016 endgültig in Kraft. Es handelte sich um einen Ausgleich für die bereits 2010 eingeführte Mehrwertsteuersenkung von 21 auf 12 Prozent.

Im vergangenen Jahr mussten die Steuerbehörden in 3.418 Fällen Bußgelder gegen Gaststätten verhängen, die mit der „weißen Kasse“ nicht in Ordnung waren. Sie hatten noch keine Registrierkasse in Betrieb, obwohl einige schon eine angemeldet hatten. Oder sie benutzten zusätzlich zu ihrer „weißen Kasse“ eine andere, nicht registrierte Kasse. Dies geht aus Zahlen von Finanzminister Alexander De Croo (Open VLD) hervor.

Sie möchten den kompletten Artikel lesen?
Zugang zu allen digitalen Inhalten bereits ab 10,90 € pro Monat
Jetzt bestellen
Bereits abonniert?

Kommentare

  • Nun, wie es aussieht brauchen die Steuerbehörden in naher Zukunft viel weniger Gastronomiebetriebe zu kontrollieren. Ob denn da auch Personal abgebaut wird?

Kommentar verfassen

1 Comment