Eupens Chefarzt zieht Bilanz: „Wir haben einen guten Job gemacht“

<p>Coronatest „to go“: Im Torbogen an der Hufengasse nehmen Krankenhausmitarbeiter Abstriche des Nasen- und Rachenraums.</p>
Coronatest „to go“: Im Torbogen an der Hufengasse nehmen Krankenhausmitarbeiter Abstriche des Nasen- und Rachenraums. | Foto: St.Nikolaus-Hospital

Dr. Frédéric Marenne grüßt auf Distanz. Nase und Mund sind von einer Maske bedeckt. Dass der Chefarzt Zeit für ein Interview findet, ist ein gutes Zeichen dafür, dass sich die Lage entspannt hat.


Dr. Marenne, turbulente Monate liegen hinter dem Krankenhaus. Inzwischen werden seit geraumer Zeit keine Corona-Patienten mehr in Eupen behandelt. Wie ist die aktuelle Situation?


Wir behandeln seit zwei Monaten keine Corona-Patienten mehr. Zuletzt haben wir vor sechs Wochen zwei Patienten aus derselben Familie mit Verdacht auf das Coronavirus aufgenommen, allerdings nur übergangsweise, bis die Testergebnisse vorlagen. Sobald sich eine Infektion bestätigt, werden die Patienten in unser Referenzkrankenhaus MontLegia nach Lüttich verlegt, wo alle Covid-Patienten aus dem Netzwerk behandelt werden.


Wie funktioniert dieses Netzwerk genau?

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Kommentare

  • Schade nur, dass immer noch nicht alle Mitmenschen diesem pragmatischen Rat des Eupener Chefarztes folgen.
    Von einschlägigen Kämpfern für die individuelle „Freiheit und Selbstbestimmung“ ist gar zu lesen, dass es gar keine Pandemie gibt, oder sie behaupten, es gebe kaum Erkrankte oder an/mit Covid Verstorbene,... von anderen verschwörungstheoretischem Geschwurbel ganz zu schweigen.

    Ob es eine 2. Welle geben wird hängt maßgeblich davon ab, wie verantwortungsbewusst sich JEDER Einzelne verhält.
    Dies ist eigentlich nicht viel verlangt und dennoch für manche immer noch zuviel.

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