Durchschnittliche Infektionszahl steigt auf 255,3 pro Tag

<p>Durchschnittliche Infektionszahl steigt auf 255,3 pro Tag</p>
Illustrationsfoto: dpa

Auch die Zahl der neuen Fälle pro 100.000 Einwohner nimmt weiter zu. In der Zeit von zwei Wochen bis einschließlich 22. Juli liegt die Zahl der Fälle bei 24,6. Am Samstag lag die Zahl bei 21,2.

Die Anzahl der Infektionen belgienweit liegt nun bei insgesamt 65.727. Das sind 528 mehr als die 65.199 Infektionen, die Sciensano am Samstag meldete.

In der Provinz Antwerpen stieg die Gesamtzahl der Fälle in den letzten sieben Tagen um 805. Das ist mehr als fünfmal so viel wie in der Woche zuvor (+520 Prozent). Nach Antwerpen wurde in Limburg der höchste Anstieg innerhalb einer Woche verzeichnet, nämlich 47 Prozent auf 139 Fälle. Nur in Brüssel (-6 Prozent) und Wallonisch-Brabant (-3 Prozent) ist der Trend negativ.

In Antwerpen gab es in denselben sieben Tagen 42,7 Fälle pro 100.000 Einwohner. Nirgendwo sonst in unserem Land steigt diese Zahl über 20 pro 100.000 Einwohner. Limburg hat mit 15,7 Infektionen pro 100.000 Einwohner die zweithöchste Zahl.

Darüber hinaus wurden am Samstag 19 neue Krankenhausaufenthalte in Belgien gemeldet, 31 Patienten wurden aus dem Krankenhaus entlassen. Damit steigt die Gesamtzahl der Aufnahmen auf 212. Davon liegen 45 auf der Intensivstation, 4 mehr als einen Tag zuvor.

Insgesamt gibt es 9.821 Todesfälle durch das Coronavirus. Das sind 4 mehr als einen Tag zuvor. (belga/alno)

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Kommentare

  • Es fällt auf, dass Corona-Zahlen in gefühlten 99% der Fälle als "schlechten Neuigkeiten" verkauft werden. Ich nehme mal das Beispiel USA, weil hier die Zahlen, im Gegensatz zu den aktuellen Zahlen in Belgien, noch halbwegs als repräsentativ betrachtet werden können. Hier also die nackten Zahlen aus den USA:

    Am 11. April 2020: 450 Tests pro Tag pro Million Einwohner, wovon 96 positiv waren, 14 ins Krankenhaus mussten und 8 starben, und Übersterblichkeit von 41%

    Am 4. Juli 2020: 1940 Tests pro Tag pro 1 Million Einwohner, wovon 140 positiv waren und etwa 7 ins Krankenhaus mussten und 2 starben, Übersterblichkeit noch unbekannt (aber diese war bereits in der zweite Juni-Woche auf eine Untersterblichkeit von -10% gesunken);

    Die Medien werden nun nicht müde, die Situation in USA zu dramatisieren, obwohl die Zahlen eine ganz andere Sprache sprechen

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