Details könne er nicht nennen. In der Stadt mit rund 200 000 Einwohnern wurde das Zentrum abgeriegelt. Innenminister Arsen Awakow flog am Nachmittag in die rund 350 Kilometer westlich von Kiew gelegene Großstadt, um die Lage vor Ort zu bewerten.
Der Mann habe am Dienstagvormittag den Polizeinotruf selbst verständigt und die Beamten über die Geiselnahme informiert. Berichten zufolge war der Geiselnehmer mit einem Sturmgewehr und Handgranaten bewaffnet. Der Mann sei den Behörden bekannt. Während mehrjähriger Gefängnisstrafen soll der in Russland geborene 44-Jährige ein Buch mit dem Titel „Philosophie eines Verbrechers“ geschrieben haben. Er sei zudem in psychiatrischer Behandlung gewesen, hieß es.
Zunächst war offen, wie viele Menschen sich in der Gewalt des Geiselnehmers befinden. Die Polizei ging von rund 20 Geiseln aus, der Inlandsgeheimdienst SBU sprach hingegen von zehn Opfern. Der Geiselnehmer soll gefordert haben, dass unter anderem Vertreter von Kirche und Staat sich öffentlich als „Terroristen“ bezeichnen. (dpa)

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