Istaf lebt: Grünes Licht für Meeting mit 3.500 Fans

<p>Eine Aufnahme der Istaf-Ausgabe 2013</p>
Eine Aufnahme der Istaf-Ausgabe 2013 | Foto: Soeren Stache/dpa

„Die Athleten lieben die einmalige Istaf-Atmosphäre, und die verdanken wir den Fans. Daher kam für uns auch ein Istaf komplett ohne Zuschauer nicht in Frage. Auch wenn wir nicht alle Wünsche erfüllen können: Ziel war und ist es, so vielen Fans wie möglich einen sicheren Besuch im Stadion zu ermöglichen“, sagte Meeting-Direktor Martin Seeber in einer Pressemitteilung am Dienstag.

Angesichts der Corona-Beschränkungen in Berlin planen die Organisatoren um Seeber mit rund 3.500 Zuschauern im Olympiastadion. „3.500 statt 45.000 Zuschauer – das Istaf wird sicherlich diesmal anders. Aber es ist vielleicht ein erster kleiner Schritt zurück zur Normalität“, sagte der Meeting-Chef. „Wir wollen mit dem Istaf auch ein Zeichen für den Sport setzen und ein Leuchtturm für die Leichtathletik sein.“ Zudem wolle man gemeinsam mit den Partnern signalisieren, „dass wir auch in schwierigen Zeiten für die Fans und die Athleten da sind“.

In Berlin sind laut aktueller Verordnung bis zum 24. Oktober Veranstaltungen im Freien mit mehr als 5.000 Menschen verboten. Zudem müssen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Neben den 3.500 Zuschauern dürfen sich also weitere 1.500 Personen im Stadion aufhalten: Helfer, Mediziner, Athleten, Trainer, Kampfrichter, Sicherheitsdienst, Techniker und Medienvertreter. „Grundlage unserer Planungen ist die Sicherheit und Gesundheit aller“, versicherte Meeting-Chef Seeber.

Auch beim „Istaf 5000“ werden die Fans in einem Jahr ohne Olympia und WM großen Sport erleben: So konnten bereits Weltklasse-Athleten wie der schwedische Stabhochsprung-Weltrekordler Armand Duplantis und Publikumsliebling Gesa Krause verpflichtet werden: Die Europameisterin hatte im Vorjahr eine Weltbestzeit über die selten gelaufenen 2.000 Meter Hindernis erzielt. (dpa)

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment