Trend setzt sich fort: Zahlen steigen weiter an

<p>Trend setzt sich fort: Zahlen steigen weiter an</p>
Illustrationsfoto: belga

Das ist mittlerweile der 13. Tag in Serie, an dem die durchschnittliche Anzahl von Neuinfektionen innerhalb einer Wochenperiode gestiegen sind. Im gleichen Zeitraum (11. bis 17. Juli) wurden 72 Personen ins Krankenhaus eingeliefert und 20 starben. Auch hier stiegen also die Zahlen wieder. Und das in allen Provinzen, mit Ausnahme von Wallonisch-Brabant.

Die Zunahme der Neuinfektionen sei vor allem in den Großstädten zu beobachten, aber auch in kleineren Gemeinden als Folge von privaten Zusammenkünften wie Familienfeiern oder Partys, erklört das nationale Gesundheitsinstitut Sciensano. Die neuen Fälle werden hauptsächlich bei den 20- bis 59-Jährigen beobachtet, obwohl der Anstieg alle Altersgruppen betrifft, fügte das Institut hinzu.

Sciensano stellt aber auch klar: „Obwohl es einen leichten Anstieg der Zahl der Krankenhauseinweisungen gegeben hat, die genau beobachtet werden müssen, bleiben die Schweregradindikatoren vorerst niedrig.“

Indes steht die Reproduktionszahl in Belgien derzeit bei 1,3. Das bedeutet: Zehn Corona-Infizierte stecken derzeit durchschnittlich 13 Menschen an. Die Anzahl der Neuinfizierten nimmt also schneller zu. Es handelt sich jedoch hierbei um eine Schätzung mit einem Konfidenzintervall zwischen 1,08 und 1,6. In der Regel gilt, dass sich eine Epidemie fortsetzt, wenn die Rate über 1 liegt, und dass sie abnimmt, wenn sie unter 1 liegt.

Seit Beginn der Pandemie sind in Belgien insgesamt 64.094 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden, 201 mehr als Sciensano am Montag gemeldet hatte. (belga/mv)

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