Das hat der Gemeinderat am Freitagabend mit der großer Mehrheit bei drei Enthaltungen aus der Opposition genehmigt. Schöffe Charles Servaty (Freie Bürgerliste/FBL) sprach dem Zentrum nicht nur eine regionale, sondern eine nationale, ja internationale Ausstrahlung zu. Hier würden künftig ganzjährig optimale Trainingsbedingungen für Rollerski und Inliner geschaffen.
Den Einwand von Ratsmitglied Hermann-Josef Pauels (Fraktion Für deine Gemeinde/FDG), dass Biathlon eine Wintersportart sei und dass die Schneebedingungen mit fortschreitendem Klimawandel in unseren Breitengraden immer schlechter würden, teilte der Schöffe nicht, weil das Zentrum bewusst auf eine ganzjährige Nutzung ausgelegt sei.
Der Sonderzuschuss der Gemeinde beläuft sich auf 96.615 Euro, sprich zehn Prozent der Kosten der Außenanlage. Ferner gewährt die Gemeinde den Bauherren eine auf 20 Jahre rückzahlbare Kreditfinanzierung in Höhe von 400.000 Euro für deren Eigenanteil an den Baukosten.

Kommentare
Gibt es eigentlich noch etwas anderes als den"Klimawandel"? Aber gut, dass es ihn gibt, denn er kann für alles verantwortlich gemacht werden, nicht wahr, Herr Pauels!
Wie bei den berühmten Pawlowschen Hund der Speichel tropft, wenn eine Schelle ertönt und er Futter erwartet, so ist es bei den Herren Wahl und seinen Kollegen vom "Gegenpol" beim Wort "Klimawandel", egal in welchem Zusammenhang es vorkommt.
Herr Wahl wohnt in Küchelscheid, wenn ich mich nicht irre. Er wird sich sicher noch an den Boom des Skilanglaufsports zu Zeiten der Fagnarde in Rocherath und an ähnliche Ereignisse in Herzebösch erinnern. Alle rüsteten damals hektisch auf und glaubten an goldene Zeiten.
Doch der Traum vom "weißen Gold" war rasch zu Ende.
Jetzt würde niemand mehr einen müden Euro allein darin investieren, und es ist nur weitsichtig, wenn die ganzjährige Nutzung angepeilt wird.
Was soll also Ihre Kritik, Herr Wahl?
"...er kann für alles verantwortlich gemacht werden,... "?
Nein, nicht für alles, aber für vieles.
Für das hier zum Beispiel:
"Die Ölkatastrophe im sibirischen Norilsk hatte auch mit schmelzendem Permafrost zu tun. Nach und nach wird klar, wie sehr die schnelle Erwärmung die russische Infrastruktur bedroht."
https://www.sueddeutsche.de/wissen/klimawandel-permafrost-russland-noril...
Als Spezialist für Nukleares wissen Sie natürlich, dass die Russen das AKW Bilibino dort oben auf Permafrostboden gebaut haben.
Was man nicht alles aus den Plänen für ein Trainingszentrum in Herzebösch ableiten kann... Unglaublich, nicht?
Für Sie scheinbar nicht, Herr Wahl...
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3 Comments
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