Nicht zum Stopfen alter Löcher

<p>Angela und der Rest: Beim Gipfel mit dem für sie wohl letzten deutsche Ratsvorsitz will Merkel einen Erfolg: ein schwieriges Unterfangen.</p>
Angela und der Rest: Beim Gipfel mit dem für sie wohl letzten deutsche Ratsvorsitz will Merkel einen Erfolg: ein schwieriges Unterfangen. | Foto: dpa

Zugegeben, 1.800 Milliarden Euro sind kein Pappenstiel. Und ehe man die abnickt, sollte man gründlich überlegt haben, ob sie erstens überhaupt in die Kasse fließen, und zweitens, wie sie abfließen. Genau hier liegt aber die Krux der diesjährigen Übung. Abgesehen davon, dass Großbritannien nicht mehr sein Scherflein zum EU-Haushalt beisteuert – und die Briten waren, allen Unkenrufen zum Trotz, sogenannte Nettozahler – kommen zu den vorhersehbaren 1.100 Milliarden für den normalen EU-Haushalt der kommenden sieben Jahre diesmal 750 Milliarden hinzu, mit denen Brüssel der Wirtschaft in den Mitgliedstaaten unter die Armen greifen will. Italien und Spanien sollen die mit Abstand größten Nutznießer der zusätzlichen Milliarden werden.

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