Hat die Malmedyer Mehrheit in der Covid19-Krise versagt?

<p>Die vielen Todesfälle durch Covid19 in der Seniorenresidenz Grand Fâ hatten ein Nachspiel im Malmedyer Stadtrat, wo es zu schweren Schuldzuweisungen kam, die von der Mehrheit aber klar zurückgewiesen wurden.</p>
Die vielen Todesfälle durch Covid19 in der Seniorenresidenz Grand Fâ hatten ein Nachspiel im Malmedyer Stadtrat, wo es zu schweren Schuldzuweisungen kam, die von der Mehrheit aber klar zurückgewiesen wurden.

Zunächst beglückwünschte er das Personal der Pflegeeinrichtungen, das einen bedingungslosen Einsatz gezeigt habe. Aber es sei an die Front geschickt worden ohne Richtlinien und ohne entsprechende Schutzausrichtung. „In der Seniorenresidenz Grand Fâ wurden 66 Covid19-Fälle registriert, die zu 16 Todesfällen führten. Zudem wurden 26 Personalmitglieder mit dem Virus infiziert“, so Blaise. Er warf die Frage auf, ob dies alles Zufall sei könne. Von Fahrlässigkeit und Inkompetenz war die Rede und Blaise zeigte vor allem mit dem Finger auf die ÖSHZ-Vorsitzende Ginette Fabritius (Alternative). Blaise berief sich auf ein Rundschreiben der wallonischen Agentur für Lebensqualität (AVIQ). Darin stehe, dass in den Einrichtungen ab dem 13. März Masken getragen werden sollten. „Im Grand Fâ wurde diese Maßnahme aber erst am 24. März umgesetzt“, so Blaise. Zwischen dem 13. März und dem 2. April hätten die Heimbewohner sich frei bewegen können. Erst ab dem 2. April seien die Insassen auf ihren Etagen beschränkt gewesen.

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