Die schwarze Null wird dem Kampf gegen Corona geopfert

<p>Gegen Corona nicht gekleckert, sondern geklotzt: (v.l. Oliver Paasch (Pro DG), Isabelle Weykmans (PFF) und Antonios Antoniadis (SP).</p>
Gegen Corona nicht gekleckert, sondern geklotzt: (v.l. Oliver Paasch (Pro DG), Isabelle Weykmans (PFF) und Antonios Antoniadis (SP). | Foto: David Hagemann

Die Einnahmen gehen runter, die Ausgaben hingegen steil nach oben. So könnte man in einem Satz zusammenfassen, was das Parlament der DG am Montagabend beschlossen hat. „Antizyklisch“, so war zu hören, müsse man handeln. Die Regierung und die sie stützende Mehrheit – aber auch weite Teile der Opposition im PDG – wollen der Krise keine Chance geben, die Autonomie abzuwürgen. Mit weitgehenden Garantien für die Auszahlung der versprochenen Gelder greift die Gemeinschaft ihren Einrichtungen unter die Arme. Und das ist richtig. Würde sie das nicht tun, würden Einrichtungen wie die Träger der Seniorenheime oder kulturelle Einrichtungen ebenso ins Straucheln kommen wie Schulträger und Sozialeinrichtungen.

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Kommentare

  • Und die schwarze Null ist auch nur das verschieben von Schulden auf die nächsten Generationen, oder verstehe ich das falsch.

  • Antizyklisch ist in der Wortwahl nun wirklich daneben. die Einrichtungen sollten auf Sparflame am leben gehalten werden. Pflegepersonen sollten besser vergütet werden, jedoch nachhaltig und nicht mit einmaligen Bonuszahlungen, dann besser nicht mehr in diesem Jahr dafür in allen kommenden Jahren besser. Horeca da bin ich mir noch nicht so sicher ob da geklotzt worden ist. die Konjunkturbelebung sollte mal besser die Föderalregierung und EU ankurbeln. Ansonsten wäre sparen nicht so verkehrt, zumindest bis man die Auswirkungen kennt. (Ist ja kein Börsengezocke). Aber Diäten, finde ich sollten gnadenlos erhöht werden.

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