Im Jahr 2019 wurden 1.449 Fußgänger für das Ignorieren einer Ampel zu einer Geldstrafe verurteilt. Ein Jahr zuvor waren 1.351 Fälle gezählt worden. Die Provinz Antwerpen führt mit 705 Strafzetteln im Jahr 2019, Ostflandern liegt mit 132 Knöllchen an zweiter Stelle, während in der Region Brüssel-Hauptstadt 340 Fußgänger eins erhalten haben.
74 Prozent aller Strafzettel wurden in Flandern ausgestellt. Mit 64 Prozent sind es vor allem Männer, die betroffen sind.
„Wir verstehen, dass Fußgänger manchmal das Warten als lästig empfinden oder dass sie sich beeilen müssen, um beispielsweise einen Zug zu erwischen. Aber indem sie die Verkehrsregeln vernachlässigen, können sie sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringen“, erklärt Franky Demon.
Das Ignorieren einer Ampel durch einen Fußgänger gilt als Vergehen ersten Grades und wird mit einer Geldstrafe von 58 Euro geahndet, die sofort erhoben wird. Geht der Fall vor Gericht, kann die Geldstrafe erheblich höher ausfallen. (belga)

Kommentare
.. dann wird wohl nur nach fußgängern geschaut.... die Fahradfahrer sind abei noch die schlimmsten, die fahren wo sie wollen hauptsache es geht weiter.... die Autofahrer sind fast so schlimm wie die Fußgänger....
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