Bei dieser Transaktion verlief alles reibungslos. Dann kündigte der Deutsche auch den Kauf eines Porsche 997 bei dem Mann aus Ostbelgien an, doch nun tauchten Probleme auf und am Ende stand die Erkenntnis, dass der Privatmann einem dreisten Scharlatan auf dem Leim gegangen war. Weder das Geld traf auf dem Konto ein noch kehrte das Auto nach einer Testfahrt zurück, sodass das Opfer den vereinbarten Kaufpreis von 110.000 Euro vor Gericht einfordert.
Der Verkauf eines Porsche 993 kam ebenfalls nicht zustande, da der Scheck in Höhe von 370.000 Euro für die beiden Edelkarossen aus Zuffenhausen nicht gedeckt war. Dieses besondere Exemplar war aber noch nicht ausgeliefert worden. Die Staatsanwaltschaft beantragte in der vergangenen Woche eine Haftstrafe von 18 Monaten sowie eine Geldstrafe von 8.000 Euro für den größtenteils geständigen Angeklagten. Nach Zahlung einer Kaution hatte der Mann das Gefängnis verlassen können. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ist er ein notorischer Betrüger.
Der Rücktransport des Fahrzeugs erweist sich als schwierig, da es durch mehrmalige Verkäufe einen neuen rechtmäßigen Eigentümer gefunden hat, weil dieser den Wagen guten Glaubens erworben hat. Ziel seines Mandanten sei gewesen, das Auto gewinnbringend zu verkaufen und mit dem Plus andere Schulden zu begleichen, erklärte sein Rechtsanwalt und plädierte für eine Arbeitsstrafe.
Das Urteil wurde für den 14. September angekündigt.

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