Christian Silvain zieht dreisten Fälscher vor chinesisches Gericht

„Ich kann nicht verstehen, wieso es nach mehr als einem Jahr Untersuchungen durch die Kunstakademie kein Ergebnis gibt“, zeigt sich Christian Silvain enttäuscht und erbost. Umso mehr freut es den mittlerweile am anderen Ende unseres Landes lebende und, selbst nach 55 Jahren als Künstler immer noch mit größter Disziplin malende Silvain, dass die Gerichte in China den Fall ernst nehmen. Ursprünglich sollte der Fall in Chongqing verhandelt werden, wo Silvains Anwälte am 12. Sugust 2019 Klage gegen den dreisten Fälscher einreichten. Aufgrund der Schwere des Falles wurde dieser an das für Geistiges Eigentum zuständige Gericht nach Peking verwiesen. Die Streitsumme beläuft sich auf zwei Millionen Yuan. Das entspricht immerhin mehr als 250.000 Euro. Der geistige Schaden, den Ye Yongqing angerichtet hat, ist allerdings viel größer.

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