Neue Pläne für den Emmelser Windpark

Im Rahmen einer Informationsveranstaltung hatte Investor Saméole im November 2018 die Pläne zur Errichtung von zwei Windkraftanlagen auf Höhe des Autobahnrastplatzes Emmelser Wald vorgestellt. Gleichzeitig hegt die Gemeinde St.Vith nach dem gescheiterten Projekt in Recht Pläne, den Windpark Emmelser Heide zu vergrößern.

Bei der Sitzung des Stadtrates in der vergangenen Woche kam das Thema Windkraft zur Sprache. Die Fraktion FLS hatte einen entsprechenden Zusatzpunkt eingereicht und vor allen Dingen die Bürgerinformation und -beteiligung zu diesem Thema eingefordert.

Bürgerbefragung sollte aus Gründen der Gleichbehandlung stattfinden.

„Schon alleine aus Gründen der Gleichbehandlung sollte in Emmels (und Recht) eine Bürgerbefragung vorgesehen werden“, wies Herbert Hannen auf die Bürgerbefragungen in Neidingen-Galhausen und Recht bei ähnlichen Projekten hin. „Wahrscheinlich wäre es dann die erste Bürgerbefragung in der Gemeinde St.Vith mit positivem Ausgang“, vermutete Hannen.

Sie möchten den kompletten Artikel lesen?
Zugang zu allen digitalen Inhalten bereits ab 10,90 € pro Monat
Jetzt bestellen
Bereits abonniert?

Kommentare

  • Ich erfahre heute rein zufällig, dass bereits nächsten Sonntag, 12.7.2020 die Einwohner von Recht und Emmels sich im Rahmen einer von der Stadtgemeinde St.Vith organisierten Bürgerbefragung zum Thema Ausbau des Emmelser Windparks äußern dürfen.

    Ich stöbere ein bisschen im Internet und siehe da, noch vor 4 Wochen (3.6.) hieß es:"[Der Statdrat] beschließt einstimmig, in Emmels und Recht eine Bürgerbefragung zum gegebenen Zeitpunkt durchzuführen.." (Auszug aus Protokoll der Stadtratssitzung vom 27.5.2020).

    Im GE ist diesbezüglich am 3.6. folgendes zu lesen: "Ob es dann auch eine dritte Bürgerbefragung in Sachen Windkraft in der Gemeinde St.Vith geben wird, wird die Zukunft zeigen."

    Des Weiteren erfahre ich, dass bereits am 8. Juni 2020 der Ausschuss Energie die Durchführung diese Bürgerbefragung in den Ortschaften Recht und Emmels beschlossen hat, und dass diese nun am kommenden Sonntag, 12.7.2020 stattfinden wird.

    Warum diese "lautlose" Planung und Durchführung der Befragung nur eines Teils der Bürger der Stadtgemeinde St.Vith? Weder im BRF, noch im GE habe ich von diesem Termin etwas gehört oder gelesen. Das Projekt betrifft doch wohl alle Bürger dieser Stadtgemeinde.

    Zudem ist zu bedenken, dass z.B das neue geplante Windrad 1 näher am Ortskern Rodt (3,2km) als am Orstkern Recht (3,5km) liegt. Dennoch dürfen die Rodter, im Gegensatz zu den Rechtern, NICHT mit abstimmen.

    Hat der Stadtrat Angst vor den "lauten" Gegnern aus Recht (siehe erste Abstimmung)? Müssen wir uns also in St.Vith darauf einstellen, dass derjenige gehört wird, der am lautesten schreit?

  • Solarpark, Windpark, wieso verbiegen die Verantwortlichen immer wieder die Sprache. Das ist kein Park, das ist industrielle Verunstaltung der Umwelt!

Kommentar verfassen

2 Comments