Noch in der Nacht seien laut diversen Medienberichten bei Razzien in den Provinzen Limburg und Antwerpen sieben Personen festgenommen worden. Bei dem Großeinsatz der Polizei sollen insgesamt zwölf Wohneinheiten durchsucht worden sein.
Der Junge soll nach Berichten der RTBF und der flämischen Zeitung „Het Laatste Nieuws“ aus einer Familie stammen, die der Polizei wegen Drogendelikten bekannt gewesen sei.
Das 13-jährige Kind wurde am 21. April von schwer bewaffneten Kriminellen aus seinem Elternhaus in Genk verschleppt worden sein und wurde seitdem als Geisel gehalten. Zweimal hätte die Familie ein Lebenszeichen des Jungen erhalten – mehr nicht.
Die Entführer sollen fünf Millionen Euro Lösegeld gefordert haben. Ob dieses schlussendlich gezahlt wurde, ließ die Staatsanwaltschaft derweil offen. (belga)

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