Roger Decock ist tot: Flandern trauert um Radsportgröße

<p>Roger Decock vor einem Jahr bei einer Beerdigung des ehemaligen Sportdirektors Jef Braeckevelt.</p>
Roger Decock vor einem Jahr bei einer Beerdigung des ehemaligen Sportdirektors Jef Braeckevelt. | Foto: belga

Roger Decock gehörte, zusammen mit u. a. Briek Schotte und Rik Van Steenbergen, zu einer Generation von flämischen Radsportlern, die nach dem Zweiten Weltkrieg aufblühte. Der ehemalige Schmuggler an der Grenze zu Frankreich (natürlich mit dem Fahrrad) gewann 1952 die Flandern-Rundfahrt. Dabei zählt diese Auflage zu einer der härtesten der wechselvollen Geschichte - mit „Wind, Hagel, Regen, Schneewasser“, wie Decock die Episode oft erzählen musste.

Nach seiner Karriere betrieb Decock zusammen mit seiner Frau das beliebte Café De Wildeman in Izegem. „Aber 50 Jahre lang habe ich kein Bier getrunken. Hätte ich getrunken und geraucht, hätte ich meine Kerze schon vor langer Zeit ausgeblasen“, wurde Decock, der auch flämischer Meister wurde und Paris-Nizza (1951) gewann, vor wenigen Jahren zitiert. (mv/vrt)

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