Als Interessenvertretung der Jugendlichen weist der RDJ darauf hin, dass die aktuelle Situation auch für Jugendliche schwierig sei. Junge Menschen seien aufgrund der situationsbedingten Ungewissheit vermehrt mit Zukunftsängsten konfrontiert. Die aktuelle Situation könne zu einer psychischen Belastung der Jugendlichen führen.
Aus dem Grund hat der Verwaltungsrat des Rat der deutschsprachigen Jugend drei Forderungen an die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft formuliert: Im Schulwesen und in anderen Jugendbereichen müssten möglichst zeitnah Entscheidungen getroffen werden, damit sich die Jugendlichen nicht länger als nötig in Ungewissheit befinden. Sie müssten über verschiedene Szenarien informiert werden, damit sie sich auf etwaige Situationen vorbereiten können, auch mental. Der RDJ fordert ferner eine Aufrechterhaltung der außerschulischen Aktivitäten (Jugendtreffs, Jugendferienlager, Sportlager,...) – unter Berücksichtigung der wissenschaftlichen Empfehlungen. Die Regierung müsse zudem in eine vergrößerte Online-Information, Online-Kommunikation und psychologische wie psychiatrische Online-Betreuung von Jugendlichen investieren und soll sich kurzfristig Lösungen überlegen.(red)

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