Die FEB fordert, dass die für die Ausstiegsstrategie zuständige Expertengruppe (GEES) rasch einen deutlichen Fahrplan vorlegt. „Unternehmen, die ihre Planung für die nächsten Wochen vorbereiten, sollten wissen, wo sie Anfang nächster Woche stehen.“
„Der Sicherheitsrat hat die richtige Entscheidung getroffen: Die geltenden Schutzmaßnahmen mit einer gezielten und kontrollierten Lockerung beizubehalten. Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem Gesundheit und Wirtschaft nicht mehr gegeneinander ausgespielt, sondern miteinander verbunden werden sollten. Wir müssen unsere Wirtschaft allmählich wieder in Gang bringen, ohne das Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung und das Risiko eines Wiederaufflammens der Pandemie aus den Augen zu verlieren“, so FEB-Geschäftsführer Pieter Timmermans.
Die Selbstständigengewerkschaft SNI bedauert das Fehlen einer Roadmap für alle Unternehmen, die eine soziale Distanzierung garantieren können, wie etwa der Einzelhandel. „Neun von zehn Kleinunternehmern erleiden einen sehr starken Umsatzverlust und sehen nicht das Ende des Tunnels. Nur eine klare Kommunikation über einen Fahrplan für einen Ausstieg kann eine Perspektive geben“, heißt es in einer Erklärung der SNI, die gegen die Tatsache protestiert, dass Blumengeschäfte geschlossen bleiben müssen, während Gärtnereien, Garten- und Baumärkte wieder öffnen dürfen. „Dies ist unlauterer Wettbewerb neben der bereits bestehenden Konkurrenz durch Supermärkte, die auch Blumen verkaufen“, so die SNI. (belga)
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Wo bleibt das Geld der Bazooka, welches auch gebraucht wird um möglichst durchzustarten!
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