In St.Vith stellten sich 30 Einsatzkräfte aus Feuerwehr und Rettungsdienst am Ostermontag mit ihren Fahrzeugen vor der Kaserne auf. Mit Wasserschläuchen wurde ein Herz, mit Sicherheitskegeln eines großes „Danke“ auf den Fußboden gezaubert. Filmisch und fotografisch festgehalten wurde das Ganze mittels einer Drohne.
„Eine solche Sympathiebekundung war bei unseren Wehren schon länger im Gespräch, durch die RTL-TVi-Sendung „Belges à domiciles vus du ciel“ wurde sie jetzt konkret“, erklärt Zonenkommandant Holger Pip. Leider stellte sich heraus, dass der Hubschrauber, der bei dieser Aktion zum Einsatz kam, nicht über Ostbelgien fliegen würde. „Wir haben aber entschieden, unsere Aktion dennoch durchzuführen und sie selbst mittels Drohnen aus der Luft filmen zu lassen.“
Ein Film, der alle sieben Aktionen auf dem Gebiet zusammenfasst, und Fotos werden zu gegebener Zeit auch auf der Webseite des GrenzEcho veröffentlicht.
Aufgrund der Einschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung der Corona-Pandemie durchleben auch die Feuerwehren eine besondere Zeit. „Die Zahl der Einsätze ist rapide gesunken, weil viele Menschen zu Hause bleiben. Es gibt weniger Verkehrsunfälle, was natürlich eine positive Sache ist, und auch die Zahl der Haushaltsunfälle hält sich sehr in Grenzen“, erklärt Holger Pip. Selbst die Zahl der medizinischen Notfälle ist in diesen besonderen Zeiten zurückgegangen. „Für unsere Wehrleute war diese Aktion also auch eine willkommene Gelegenheit, nochmal zusammenzukommen und das Solidaritätsgefühl in den eigenen Reihen zu stärken“, so Holger Pip abschließend. (arco)







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