Die Gemeinschaften und Regionen wurden angehalten, prioritär alle Einrichtungen mitzuteilen, wo bestätigte Fälle oder Verdachtsfälle aufgetreten sind.
Der zuständige Föderalminister, Philippe De Backer (Open VLD), versprach, die Anzahl der Test kurzfristig massiv auszuweiten, um die Umsetzung dieses Vorhabens schnellstmöglich umzusetzen.
Neu in dieser politischen Vereinbarung ist, dass nun alle Bewohner und das Personal unabhängig von Symptomen getestet werden. Für Bewohner galt bisher, dass nur schwerwiegende Verdachtsfälle getestet werden. Im Fall von Pflegekräften war das nur bei Fieber möglich.
„Das Einvernehmen im Konzertierungsausschuss erfüllt in Teilen die bisherige Forderung der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft, dass in den Einrichtungen der kollektiven Betreuung flächendeckende Tests durchgeführt werden“, heißt es in der Pressemitteilung von Antoniadis. „Aufgrund der verfügbaren Testkapazitäten des Landes beschränkt man sich allerdings in einer ersten Phase auf die bereits betroffenen Einrichtungen.“
Unabhängig von den bisherigen Richtlinien seien Anfang der Woche mehrere Bewohner im Josephsheim und im Hof Bütgenbach getestet worden. In den letzten Wochen habe es bereits erste Tests aufgrund von Verdachtsfällen im Josephsheim und in der Wohngemeinschaft Lommersweiler gegeben, so der Gesundheitsminister abschließend. (red)

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