Dem belgischen Hotel- und Gaststättengewerbe drohen enorme Umsatzeinbußen

<p>Dank Corona herrscht in belgischen Restaurants zurzeit „Tote Hose“.</p>
Dank Corona herrscht in belgischen Restaurants zurzeit „Tote Hose“. | Foto: belga

Die Vereinigung schätzt, dass dem Sektor während der gesamten Krisenzeit knapp 1,7 Milliarden Euro an Umsatz durch die Lappen gehen wird. Sollte es tatsächlich so kommen, würden die Verluste wesentlich höher ausfallen als nach den Terroranschlägen von 2016 in Brüssel.

Dass die hiesigen Gaststätten auch während der Osterferien geschlossen bleiben, treffe die belgischen Gastronomen besonders hart. „Das bedeutet eine Verdoppelung der Verlustzahlen für die ersten drei Wochen, denn die Osterferien sind traditionell eine Spitzenzeit für die Branche“, lässt Horeca Vlaanderen verlauten. Der Tourismus komme völlig zum Erliegen. Dies habe eine beispiellose Auswirkung auf den Sektor. Schon sei der Umsatzverlust fast achtmal so groß wie im Jahr der Anschläge.

Am Freitag hatte der Nationale Sicherheitsrat beschlossen, dass die Corona-Maßnahmen hierzulande bis zum 19. April gelten. In dieser Zeit müssen alle Cafés und Restaurants bleiben geschlossen. Hotels sind zwar geöffnet, dürfen aber keinen Zugang zu Bars, Restaurants, Gemeinschaftsräumen und Freizeitanlagen bieten. (belga/calü)

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