Exhibitionismus: Urteil gegen 30-Jährigen aus Fléron vertagt

<p>Illustration: dpa</p>
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Drei junge Frauen hatten den Mann wegen exhibitionistischer Taten verklagt, die der Angeklagte zwischen Oktober 2016 und Mai 2017 im Großraum Lüttich begangen haben soll. Eines der Opfer habe angegeben, dass der Mann dabei gewesen sei, zu urinieren, als sie ihn getroffen habe. Er habe sich dann umgedreht, um seinen Penis zu zeigen, berichtete die Nachrichtenagentur Belga. Später habe er das Opfer weiter verfolgt. Einige Wochen später habe der Angeklagte die Taten gegen die junge Frau wiederholt.

Eine zweite Jugendliche berichtete, dass sie an drei verschiedenen Tagen vom Angeklagten verfolgt wurde. Der Mann stieg demnach manchmal aus seinem Auto aus, um sich hinter Verkehrsschildern zu verstecken und dem Mädchen auf dem Heimweg nachzustellen.

Ein drittes Opfer sprach vor Gericht von Ereignissen, die sich in Berloz abgespielt haben sollen. Dort soll der Angeklagte als Leiter einer Baustelle mit Baumaschinen einen Korridor geschaffen haben, den das Opfer passieren musste, bevor sie mit den exhibitionistischen Taten des Angeklagten konfrontiert wurde.

Erschwerend kommt für den Angeklagten hinzu, dass er zwischen seiner ersten Verurteilung und dem Berufungsverfahren wegen ähnlicher Handlungen gegen ein 15-jähriges Mädchen erneut verhaftet worden war. Die Staatsanwaltschaft hat auf die große Gefahr hingewiesen, dass der Angeklagte rückfällig werden könne. Das Urteil des Appellationshofes soll am 31. März gefällt werden. (belga)

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