Die Maßnahmen bei Zulte Waregem und Standard Lüttich kommen überraschend, weil sich beide Vereine zuvor gegen eine technische Arbeitslosigkeit für ihre Spieler ausgesprochen hatten. Diese Möglichkeit war zuvor sowohl bei Standard Lüttich, als auch bei Zulte Waregem diskutiert worden.
Auch Klubs wie Club Brügge, der KV Mechelen, AA Gent, Cercle Brügge, Charleroi, die AS Eupen, der KV Oostende und Waasland-Beveren planen, so berichtete Belga, nicht, ihre Spieler in die technische Arbeitslosigkeit zu schicken. In der 1. Division liegt der Spielbetrieb bis mindestens zum 1. Mail auf Eis, was dazu führt, dass den Klubs unter anderem die Zuschauereinnahmen wegbrechen.
Der bislang einzige Profiverein, der für seine Spieler technische Arbeitslosigkeit anmeldete, ist Virton. Bei dem Verein aus der 1. Division B sind sowohl Mannschaft als auch Trainerstab betroffen.
Noch einen Schritt weiter geht der RSC Anderlecht. Aufgrund der finanziellen Bedrohung infolge der Coronakrise hat der Fußball-Rekordmeister seinen Co-Trainer Pär Zetterberg entlassen. Das bestätigte der Brüsseler Klub lokalen Medien. „Der Profifußball sieht sich wie viele andere Wirtschaftszweige großen Herausforderungen durch das Coronavirus ausgesetzt“, hieß es.
Die Trennung von Zetterberg sei erfolgt, um „den Klub kurzfristig gegen die Verluste zu schützen, die durch die Aussetzung des Spielbetriebs entstanden sind“. Der Klub würdigte den 49 Jahre alten Schweden aber damit, dass er „im Verein als Riese in Erinnerung bleiben“ werde.
Als Spieler absolvierte der frühere Nationalspieler Zetterberg 267 Spiele für Anderlecht und gewann sechs Meistertitel mit dem Klub. (belga/SID/mn)

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