Das Personal, das an der nationalen telefonischen Krisenhotline (0800/14689) eingesetzt werde, sei auch auf dieses Thema vorbereitet, sagte der Sprecher. Es werde jetzt Unterstützung durch speziell ausgebildete Freiwillige des Roten Kreuzes erhalten.
Der psychische Stress betreffe derzeit alle Menschen in ihrem alltäglichen Leben. Leid, Angst, Unsicherheit und Nervosität seien sehr verbreitet, sagte der Sprecher des Krisenzentrums.
Das Rote Kreuz und das Gesundheitsministerium raten vor allem dazu, nur den offiziellen Informationen zu vertrauen und Gerüchten oder Falschmeldungen in den sozialen Medien aus dem Weg zu gehen. Man solle sich in der Auswahl der verfolgten Nachrichtenkanäle beschränken, hieß es.
Kochen, Lesen oder im Garten arbeiten werden ausdrücklich zur Ablenkung empfohlen. „Richten Sie sich in Ihrem Tagesablauf nach einer täglichen Routine. Erkennen Sie auch Ihre Emotionen an. Reden Sie über alles mit Ihren Freunden und Familien – wenn nicht persönlich, dann auf anderen Wegen. Und achten Sie auf die schwächsten Glieder der Gesellschaft in Ihrer Umgebung“, so heißt es in den Ratschlägen. (belga)

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