Die Gemeinde Schaerbeek hat die Sexarbeiter(innen) darüber informiert, dass sie die Arbeit ebenso wie das Gastgewerbe bis auf Weiteres einstellen müssen.
Für die Prostituierten aber kein Grund zur Aufregung. Im Gegenteil. Sie zeigten Verständnis für diese Maßnahme. Schließlich wollen auch sie, dass die Verbreitung des Virus einschränkt wird.
Was den wirtschaftlichen Schaden der Betroffenen angeht, macht sich der Interessenverband Utsopi indes große Sorgen. „Wir fürchten um die Folgen, die dies für den Sektor haben wird, denn er besteht zu einem großen Teil aus Frauen und Männern in prekären Situationen“, heißt es.
Zum Verständnis: Bislang gibt es in Belgien für diese Branche vom Staat keine finanzielle Unterstützung. (belga)

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