Deshalb plant man laut Mitteilung am Freitagabend die Einrichtung einer eigenen Station für Patienten, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Dies, so heißt es, erfordere eine sorgfältige Planung auf Sicherheit hin und eine präzise Instruktion des Personals. „Und um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein, werden alle geplanten Operationen abgesagt. Das betrifft keine Notfälle und auch nicht die Operationen in der Tagesklinik. Da die ärztlichen und pflegerischen Kräfte durch die aktuelle Situation sehr stark gebunden sind, ermutigen wir alle Patienten, jede Konsultation oder nicht dringende Untersuchung zu verschieben. Während der Konsultation ist keine Begleitung erlaubt. Sollten unbedingt Begleitpersonen mit ins Krankenhaus kommen, müssen sie im Wartezimmer bleiben. Wir raten davon im Interesse aller Beteiligten ab“, ließ man wissen. Auch für den alltäglichen Betrieb ergibt die neue Gefahreneinschätzung unmittelbare Konsequenzen. Bis zum 3. April einschließlich wird die Krankenhauskantine („Kostbar“) geschlossen. Um die Betreuung der Patienten durch Pflegekräfte und Ärzteschaft aufrechtzuerhalten, wird für diese eine Kinderbetreuung für Mädchen und Jungen bis drei Jahre organisiert. (red)

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