Bei Facebook machte seit Dienstagabend ein Foto die Runde, bei dessen Anblick sich so manch einem der Magen umgedreht haben dürfte: Auf dem Bild ist ein Pferd zu sehen, dem die Kehle durchgeschnitten wurde.
Ein User, der den grauenhaften Schnappschuss aus der Waldstraße in dem sozialen Netzwerk veröffentlichte, schrieb dazu: „Was ist los in Raeren? Das Bild ist sicher nichts Schönes, aber Realität. Ich habe es heute gefunden und die Polizei verständigt.“
Inzwischen ist klar, dass es sich nicht um die grausame Tat eines Tierquälers handelt. „Das hat alles seine Richtigkeit. Die Kollegen sind allem nachgegangen“, erklärte Eric Hellebrandt, Pressesprecher der Polizeizone Weser-Göhl, auf GrenzEcho-Nachfrage.
Das Pferd sei krank gewesen und eine ihm verabreichte Medikamentenkur habe nicht angeschlagen. Der Tierarzt habe sich dann dazu entschlossen, das Tier einzuschläfern. Doch auch das Medikament für die letzte Reise habe nicht die gewünschte Wirkung erzielt, sodass dem Mediziner nichts anderes übrig blieb, als dem Tier die Kehle durchzutrennen. „Das ist eine normale Prozedur, damit das Tier nicht leiden muss. Das Pferd hat von alldem übrigens auch nichts mitbekommen, da es unter Narkose stand“, sagte Eric Hellebrandt.
Der Kadaver wurde mittlerweile von einer zuständigen Behörde abgeholt.
Das Bild des toten Tieres, das im Netz viral ging, ist vermutlich kurz vor der Abdeckung durch eine Plane, „was in solchen Fällen üblich ist“, entstanden. (calü)

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