Insgesamt waren nach Angaben des Arbeitsamtes der DG (ADG) Ende Februar 1.197 Männer (+7 seit Januar) und 1.125 Frauen (+21) als Arbeitsuchende ohne Beschäftigung eingetragen, was insgesamt einer Zunahme um 1,2% entspricht. Es bleibt also beim leichten Anstieg, der zum Jahresende begonnen hat. Die Arbeitslosenquote von 6,4 Prozent ist in dieser Größenordnung sowohl bei den Männern (6,1%) als auch den Frauen (6,8%) zu melden.
Der Unterschied zwischen Norden und Süden bleibt hingegen sehr deutlich: Während in den Eifelgemeinden die Rate im Schnitt bei 2,7% liegt, beträgt sie in den nördlichen Gemeinden 8,8%, wobei Eupen mit 10,4% den höchsten Wert aufweist. In den anderen Landesteilen stagnieren die Arbeitslosenzahlen im Februar bzw. sind leicht gesunken. Die Arbeitslosenquote in Belgien beträgt 9,1 Prozent. In der Wallonischen Region beläuft sie sich auf 12,8%, in Flandern auf 6,0%. Brüssel weist aufgrund seiner besonderen Situation eine Rate von fast 17% auf. Die Hälfte der Arbeitslosen in Ostbelgien werden zu den Langzeitarbeitslosen gezählt (seit mehr als einem Jahr arbeitslos).
Dennoch liegt die DG damit noch unter dem Landesschnitt von 54 Prozent. Nur in Flandern ist die Gruppe der Langzeitarbeitslosen mit 49% etwas kleiner als in der DG. Die Jugendarbeitslosigkeit ist in Ostbelgien deutlich niedriger als in den anderen Landesteilen. Die Arbeitslosenquote der Jugendlichen beträgt hier 7,2%, im Vergleich zu 19% auf Landesebene. In der Wallonischen Region beträgt sie 27%, und selbst in Flandern ist sie mit 14% höher als in der DG. Entsprechend ist auch der Anteil der Jugendlichen an der Gesamtarbeitslosigkeit in der DG mit knapp 13 Prozent niedriger als in Flandern oder Wallonien (jeweils rund 19%). Bei den älteren Arbeitsuchenden (über 50 Jahre) hingegen ist der Anteil in der DG mit 38 Prozent der höchste in Belgien. Im Landesschnitt macht diese Gruppe rund 28% der Arbeitslosen aus. Der Anstieg der Arbeitslosenzahlen Ostbelgiens im Vergleich zum Vorjahr, der seit Jahresbeginn festzustellen ist, hat sich auch im Februar 2020 fortgesetzt: Im Vergleich zum Februar 2019 sind 60 Personen mehr als Arbeitsuchende gemeldet, was einem Plus um 2,7 Prozent entspricht. In den anderen Regionen hingegen liegt weiterhin ein Rückgang vor, wenn auch nicht mehr so stark wie in den Monaten davor (-2,3% im Landesschnitt). (red)

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