DG-Gesundheitsminister Antonios Antoniadis (SP) zeigte sich darüber erleichtert. Er selbst hatte sich nach eigenen Angaben beim Außenministerium dafür stark gemacht, dass die Belgier unabhängig vom Reiseveranstalter mit einer Maschine ausgeflogen werden. Diesen Wunsch hatte eine der ostbelgischen Familien geäußert, die mit dem Minister in dieser Zeit intensiven Kontakt hatte. Ende Februar wurde bekannt, dass auf der spanischen Insel Teneriffa ein ganzes Hotel unter Quarantäne gestellt wurde, da es vor Ort einen bestätigten Fall von Coronavirus gab. Unter den rund 1.000 Urlaubern waren auch 118 Belgier und zwei Familien aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Während dieser Zeit hatte Antoniadis Kontakt mit den ostbelgischen Urlaubern gehabt und stand für Fragen zur Verfügung, die er mit dem Außenministerium und mit der zuständigen föderalen Gesundheitsministerin Maggie De Block (Open VLD) klärte. Antoniadis weist in einer Mitteilung darauf hin, dass die Urlauber auf Teneriffa von den Behörden vor Ort medizinisch überwacht und auf das Coronavirus getestet wurden. Die Tests waren negativ. „Nach Rücksprache mit dem Föderalstaat bedarf es deshalb hier im Land vorerst keiner weiteren Untersuchung“, hieß es dazu in einer Mitteilung. (red)

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