Sieben Coronavirus-Fälle im Westjordanland - Notstand ausgerufen

<p>Bethlehem: Eine Teilnehmerin eines Gottesdienstes betet in der Geburtskirche. Nach Verdachtsfällen des neuartigen Coronavirus nahe Bethlehem im Westjordanland schließt die weltberühmte Geburtskirche in dem christlichen Pilgerort</p>
Bethlehem: Eine Teilnehmerin eines Gottesdienstes betet in der Geburtskirche. Nach Verdachtsfällen des neuartigen Coronavirus nahe Bethlehem im Westjordanland schließt die weltberühmte Geburtskirche in dem christlichen Pilgerort | Foto: Majdi Mohammed/AP/dpa

Israel riegelte zudem nach eigenen Angaben in Absprache mit der Palästinenserbehörde die Stadt Bethlehem komplett ab. Es ist nach Angaben des israelischen Verteidigungsministeriums nicht möglich, die Stadt zu verlassen oder zu betreten.

Für einen Monat bleiben nun alle Bildungseinrichtungen im Westjordanland geschlossen, außerdem alle Nationalparks und alle „touristischen und religiösen Bereiche“, wie die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa berichtete. Alle Hotelübernachtungen für Touristen würden storniert. Jegliche Art von Zusammenkünften, Feiern und Demonstrationen seien untersagt.

Am Freitag waren die Moscheen im Westjordanland allerdings wie üblich für das für Muslime wichtige Freitagsgebet geöffnet. Ab Donnerstagnachmittag war bereits die weltberühmte Geburtskirche in Bethlehem zu. Die Kirche steht an dem Ort, an dem nach christlicher Überlieferung Jesus Christus geboren wurde. Im Westjordanland leben rund 2,9 Millionen Palästinenser. (dpa)

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