Der erste Fall einer Infektion mit der neuartigen Lungenerkrankung Covid-19 in Ostbelgien war am Dienstagmorgen bekanntgeworden. Im St. Nikolaus-Hospital in Eupen gab es später auch eine von den Medien gut besuchte Pressekonferenz. Dabei wurde verkündet, dass der Patient, der am Sonntagabend die Notaufnahme des Eupener St. Nikolaus-Hospitals aufgesucht hatte, aus einer Randgemeinde der Deutschsprachigen Gemeinschaft komme.
Patient soll sich bei seinem Chef angesteckt haben.
Wie die Zeitung „La Meuse“ herausgefunden hat, soll der 65-jährige Patient aus der Gemeinde Baelen kommen. Nach Informationen der Zeitung habe die Gemeinde Baelen keine besonderen Maßnahmen ergriffen. Der Baelener wurde in ein Referenzkrankenhaus nach Brüssel gebracht. Sein Zustand soll sich verschlechtert haben. Nach Angaben der RTBF wurde der Mann von seinem Chef infiziert, der gerade von einer Reise nach Norditalien zurückgekehrt war, aber keine Symptome zeigte. (mv)

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