RdJ startet „Sexting“-Kampagne in Ostbelgien

<p>Zur „Sexting“-Kampagne gehören auch Videos.</p>
Zur „Sexting“-Kampagne gehören auch Videos. | Foto: Christian Schmitz

Gemeint ist mit dem Fachausdruck das Versenden von Nachrichten, Fotos oder Videos mit einem sexuellen Charakter über Nachrichtendienste oder Apps wie Kurznachrichten, WhatsApp, Messenger oder Skype. Zahlenmaterial für die Situation in der Deutschsprachigen Gemeinschaft gebe es nicht, jedoch trete das Phänomen auch in Ostbelgien auf.

Schon vor zwei Jahren hatte die Polizeizone Weser-Göhl dazu aufgerufen, verstärkt gegen Fälle von Missbrauch im Rahmen von Sexting vorzugehen. Im gleichen Jahr war den Jugendeinrichtungen Streetwork und Infotreff ebenfalls beim direkten Kontakt mit den Jugendlichen aufgefallen, dass sich junge Menschen wenige Gedanken über die Konsequenzen von „Sexting“ machen und ratlos sind, wenn ein Problem entsteht. Vor diesem Hintergrund ist die neue Kampagne entstanden: Der RdJ geht dabei gemeinsam mit dem Zentrum Kaleido Ostbelgien, Streetwork und Infotreff, dem Jugendbüro und dem Medienzentrum vor. Unterstützt wird das Ganze durch den Jugendstrategieplan der DG sowie den Medien in Ostbelgien.

„Im Rahmen der Kampagne wurden Motive für Citylights, Plakate und Postkarten entwickelt, die provokative Fotomotive mit Slogans oder Fakten aufzeigen“, erklärte RdJ-Koordinatorin Mona Locht bei der Vorstellung, die am Dienstagnachmittag in den Räumlichkeiten des Jugendbüros stattfand. Die Sexting-Kampagne soll darauf aufmerksam machen, welche möglichen Konsequenzen das digitale Verschicken von intimen Fotos haben kann. Jungen Menschen soll bewusst gemacht werden, welche Konsequenzen ein verschicktes intimes Foto haben kann. Zudem sollen den Jugendlichen, aber auch den Eltern die nötigen Tipps im Umgang mit der „Sexting“-Thematik an die Hand gegeben werden. Weitere Infos dazu gibt es auf der Website des RdJ: www.rdj.be/sexting. (sc)

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