Um solche Fragen zu beantworten, soll das „Institut Scientifique de Service Public“ das erste Human-Biomonitoring-Programm in der Wallonie in Angriff nehmen. 900 Personen, vom Neugeborenen bis zum jungen Erwachsenen, werden bis Ende März daran teilnehmen. Blut- und Urinproben werden abgegeben, um den Grad der Imprägnierung einer Reihe von chemischen Substanzen zu messen, die in der Luft, in Lebensmitteln, Verpackungen oder Alltagsprodukten vorhanden sind. Die Ecolo-Fraktion im PDG fordert auch verlässliche Daten für Menschen aus der DG: Denn: Weil das Biomonitoring eigentlich in die Befugnis der Französischen Gemeinschaft falle, bleibe die DG außen vor. „Solche Daten sind die Basis für eine an unsere Gemeinschaft angepasste und faktenbasierte Gesundheitsvorsorgepolitik“, sagt die Ecolo-Abgeordnete Inga Voss. Sie könnten zum Beispiel besondere Risikofaktoren für die DG-Bevölkerung zeigen oder den Vergleich zu anderen Landesteilen ermöglichen. Die Ecolo-Fraktion will jetzt Gesundheitsminister Antonios Antoniadis (SP) danach befragen. (red/sc)

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