Paasch trifft saarländischen Ministerpräsidenten

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Dieses Bild entstand bei dem Treffen am Freitag. | Foto: DG-Regierung

Unter dem Motto „Die Großregion gemeinsam voranbringen“ sei es das Ziel der saarländischen Präsidentschaft, das Zusammengehörigkeitsgefühl der Menschen in der Großregion zu stärken und die Chancen zu verdeutlichen, die diese europäische Grenzregion bietet. „Die Partizipation der Bürgerinnen und Bürger steht deshalb im Fokus aller Gipfelaktivitäten“, hieß es in einer Mitteilung aus dem Kabinett von Paasch. Dabei sei unter anderem über eine mögliche Internationale Bauausstellung der Großregion gesprochen worden.

Um die Großregion in den jeweiligen Hauptstädten bekannter zu machen, lädt das Saarland am 18. Juni zu einem Zwischengipfel und einem Forum der Großregion in Berlin ein. Dabei soll anlässlich des 25-jährigen Gipfeljubiläums auch eine Gipfelerklärung verabschiedet werden. Ziel des anschließenden Forums der Großregion in den Gärten der Landesvertretungen des Saarlandes und Rheinland-Pfalz ist es, Multiplikatoren in der Hauptstadt mit kulturellen und kulinarischen Beiträgen, an denen alle Gipfelpartner mitwirken, die Großregion als außergewöhnliche Region und spannenden Standort näher zu bringen.

Außerdem konnten die beiden Ministerpräsidenten sich zu einem neuen Forschungsinstrument für die Großregion austauschen. Mit diesem neuen Förderinstrument soll bereits wissenschaftlich evaluierten Forschungsprojekten eine Ausweitung auf die Großregion durch die Gewährung von zusätzlichen Mitteln beispielsweise für gemeinsame Workshops oder gemeinsame (Doktoranden-)Seminare ermöglicht werden.

Gipfel- und Ministerpräsident Tobias Hans erklärt dazu: „Ich danke Ministerpräsident Paasch für den spannenden Austausch zu grenzüberschreitenden Fragen und aktuellen Gipfelthemen. Die Bandbreite der Themen, die wir diskutiert haben, verdeutlicht, wie facettenreich die Großregion ist. Als Gipfelvorsitz wollen wir die Menschen zusammen- und die Großregion gemeinsam voranbringen. Deshalb ist es wichtig, dass wir Möglichkeiten zur Begegnung über Grenzen hinweg schaffen – sei es im politischen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen oder sozialen Bereich.“

Der Gipfel der Großregion ist das zentrale politische Organ der Zusammenarbeit in der Großregion. Ihm gehören die exekutiven Spitzen der Teilregionen an. Er regt die grenzüberschreitende Kooperation mit vielen Impulsen und Themen an. Die Präsidentschaft wechselt alle zwei Jahre. In den Jahren 2019 und 2020 hat das Saarland die Gipfelpräsidentschaft. (red/sc)

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