Zölibat und Frauenordination

Mit Betroffenheit und Bedauern habe ich den GrenzEcho-Artikel zur Stellungnahme des Papstes in dieser Sache gelesen. Ich habe ein tiefes Mitgefühl mit der sicherlich großen Mehrzahl meiner katholischen Mitchristen, die sicherlich ebenso betroffen sind wie ich.

Seit der gegenseitigen Anerkennung in der Rechtfertigungslehre vor etlichen Jahren in Augsburg ist leider nichts mehr Bahnbrechendes in der ökumenischen Annäherung zwischen Katholiken und Protestanten geschehen. Wir werden momentan als Christen immer mehr in die Enge gedrängt – die Kirchen werden immer leerer – der Priestermangel und deren Belastung immer größer usw. Man könnte fast meinen, in Rom sägt man am Ast, auf dem man sitzt.

Ich könnte ja sagen, was geht mich das überhaupt alles an, denn ich bin ja gar nicht katholisch. Aber ich bin Christ und euer Mitbruder und heute so weit, dass mich diese Sache genau so betrübt wie die meisten von euch. Schade, es hat leider eine extremistische und konservative Entscheidung gegeben, die in meinen Augen der katholischen Kirche mehr schadet als nützt.

Mit Bedauern,

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