Scenario-Festival: Theater, das viele Fragen stellt

<p>Fragen und noch mehr Fragen. Sowohl in der Szene, in der Khadem einer Beamtin gegenübersitzt, als auch darüber hinaus. Fragen sind auch an die Zuschauer gerichtet.</p>
Fragen und noch mehr Fragen. Sowohl in der Szene, in der Khadem einer Beamtin gegenübersitzt, als auch darüber hinaus. Fragen sind auch an die Zuschauer gerichtet. | Foto: Elli Brandt

Sehr einfühlsam erzählt das dokumentarische Theaterstück von den Ruinen, von der Angst, vor der der 30-jähriger Iraker Khadem, seine Ehefrau und ihr zweieinhalbjährige Sohn geflohen sind. Von Schleppern, die die Flüchtlinge in einem kleinen Boot vor der Küste Griechenlands ausgesetzt haben.

„Wenn unser Kind ertrinkt, dann sterben wir mit ihm.“

Der kleine Sohn droht zu ertrinken. Die Eltern erinnern sich gegenseitig an ihren Schwur: Wenn unser Kind ertrinkt, dann ziehen wir unsere Schwimmwesten aus und sterben mit ihm.

„Nach den Ruinen“ erzählt keine erfundenen Geschichten. Die Theatergruppe, bestehend aus drei Schauspielern und einem Cellisten, aus Frankreich, Deutschland und Luxemburg, hat lange recherchiert. Hat Asylsuchende besucht, hat sie begleitet, hat sich ihre Geschichte erzählen lassen.

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