Kernkraftwerksbetreiber finden keine Versicherung – Vorbereitungen für den Ausstieg

<p>Die Atomkraftwerksbetreiber müssen sich mit vielen Problemen befassen.</p>
Die Atomkraftwerksbetreiber müssen sich mit vielen Problemen befassen. | Foto: belga

Wenn es in Belgien zu einem großen Nuklearunfall kommen würde, wären die Schäden gigantisch – und die Kosten dafür auch. Grund genug für Versicherer, die Deckung des Schadens zu begrenzen.

Bislang war die zivilrechtliche Haftung auf 1,2 Milliarden Euro begrenzt, berichtet die flämische Tageszeitung „De Standaard“ (Donnerstagsausgabe): „Das ist nur ein Bruchteil des Kostenpreises eines großen Nuklearunfalls, egal wie gering die Wahrscheinlichkeit ist“, schreibt das Blatt. Hinzu kommt, dass aufgrund einer internationalen Vereinbarung, die die zivilrechtliche Haftung bei der Kernenergie regelt, die Deckung für physische Schäden nach einem Atomunfall von zehn auf 30 Jahre verlängert werden soll. Laut „De Standaard“ erwartet der Atomkraftwerksbetreiber Engie Electrabel, dass dieses Protokoll ab dem kommenden Jahr – nach der Ratifizierung durch Italien – in Kraft treten wird.

In Deutschland gibt es einen Solidaritätsmechanismus zwischen den verschiedenen Nuklearbetreibern.

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