Kampfsport im Schlafraum: Folgte in Burg-Reuland eine Vergewaltigung?

<p>Hämatome, Schwellungen und ein gerissenes Trommelfell: Ein 38-jähriger Mann muss sich vor dem Gericht in Eupen verantworten, weil er sich Sex mit einer Frau in Burg-Reuland „erkämpft“ und sie vergewaltigt haben soll.</p>
Hämatome, Schwellungen und ein gerissenes Trommelfell: Ein 38-jähriger Mann muss sich vor dem Gericht in Eupen verantworten, weil er sich Sex mit einer Frau in Burg-Reuland „erkämpft“ und sie vergewaltigt haben soll. | Illustrationsfoto: dpa

Hämatome, Schwellungen und ein gerissenes Trommelfell: Mit diesen Verletzungen war die 31-jährige Frau am 23. Juli 2017 in der Notaufnahme der St.Vither Klinik vorstellig geworden. Im Oktober des vergangenen Jahres war der Fall erstmals am Gericht Erster Instanz in Eupen in Abwesenheit des Angeklagten verhandelt worden. Die Staatsanwaltschaft hatte den späten Abend bzw. die anschließende Nacht rekonstruiert und zum Abschluss vier Jahre Haft beantragt. Der Beschuldigte beauftragte einen Verteidiger mit der Wiedereröffnung des Verfahrens, was nun am Mittwoch geschah.

Bereits bei den Vernehmungen hatte der Mann zugegeben, die Frau aus der Kampfsportszene zu kennen, in Burg-Reuland gewesen zu sein, mit ihr eine körperliche Auseinandersetzung und Geschlechtsverkehr gehabt zu haben. Die Schilderungen über den Beginn des Abends waren ohnehin sehr ähnlich. Nur die Frage, wer wen zuerst über ein soziales Netzwerk kontaktiert hatte, wird von den beiden Seiten unterschiedlich beantwortet.

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