1. Division: „Eleven Sports“ sichert sich die TV-Rechte

<p>1. Division: „Eleven Sports“ sichert sich die TV-Rechte</p>
Foto: belga

Somit erhalten die belgischen Profiklubs statt der bisherigen 80 Millionen Euro in naher Zukunft 103 Millionen Euro. Eleven Sports bot nicht nur zwei Millionen Euro mehr als Proximus, Telenet und VOO zusammen, sondern soll auch das modernere Paket liefern. Der Inhalt: 1. Division, 1. Division B und Landespokal.

Was verändert sich für den TV-Zuschauer?

Wenig. Sollte Eleven Sports – aktuell in 750.000 Haushalten „aktiv“ – am 18. Februar bei der Generalversammlung der Pro League die Zustimmung erhalten, wird es einen neuen, belgischen Sender starten. Dessen Bilder werden wiederum an Telenet oder Proximus verkauft, was aus Sicht des Kundens die Anschaffung neuer Geräte verhindert.

Über was wurde diskutiert?

Streitpunkt war insbesondere die Verteilung der zusätzlichen 23 Millionen Euro. In diesem Punkt hat man sich nun offenbar auf einen Verteilerschlüssel geeinigt: Ungefahr 80 Prozent der Mehreinnahmen gehen an die „G5“ (RSC Anderlecht, Standard Lüttich, Club Brügge, KRC Genk, AA Gent). 20 Prozent müssten die kleinen Klubs (K11) dann unter sich aufteilen. Heißt: 18,4 Millionen Euro erhalten die „G5“, während sich die kleinen Klubs 4,6 Millionen Euro teilen müssen. (mn)

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