Warum investierte die DG in die „NewB“-Bank?

<p>Die NewB-Bank sorgte am Montag im PDG-Ausschuss für Diskussionen.</p>
Die NewB-Bank sorgte am Montag im PDG-Ausschuss für Diskussionen. | Foto: Photo News

Das erklärte der Ministerpräsident am Montagnachmittag auf Nachfrage dem CSP-Abgeordneten Jérôme Franssen. „Das Risiko beschränkt sich auf einen theoretischen Verlust oder Teilverlust des investierten Betrages in Höhe von 100.000 Euro“, so Paasch. Mit der Beteiligung erhalte die DG ein anteiliges Abstimmrecht in der Generalversammlung, werde am Gewinn beteiligt und erhalte ein Anrecht auf eine Beteiligung im Falle eines Liquidationsüberschusses. Oliver Paasch: „Die Regierung geht von einer soliden Überlebensfähigkeit für dieses Bankenprojekt aus, das auf den Prinzipien der Ethik und der Nachhaltigkeit aufbaut und in aller Transparenz und im Respekt der Menschenrechte und der Erde handelt und innerhalb Belgiens eine breite Unterstützung erfährt.“

Die Belgische Nationalbank habe der EZB ein positives Gutachten übermittelt, und die EZB habe „NewB“ nun die Banklizenz erteilt. Die neue Bank könne also ab Sommer ihre Produkte anbieten. Die Produktpalette werde nicht „durch ein klassisches Zweigstellennetz“ angeboten, sondern stütze sich von Beginn an auf die Digitalisierung – im Gegensatz zu bestehenden Banken seien keine Anpassungen nötig. Das Thema sorgte für einige Fragen in der Sitzung. Jérôme Franssen zum Beispiel sieht das Engagement der DG „sehr skeptisch“ (sc)

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment