Geplanter Mobilfunkmast in Chôdes abgelehnt

<p>Der geplante Mobilfunkmast in Chôdes wurde abgelehnt.</p>
Der geplante Mobilfunkmast in Chôdes wurde abgelehnt. | Illustrationsfoto: dpa

Netzbetreiber Telenet hatte einen entsprechenden Antrag gestellt. Diesen hatte die beauftragte Beamtin der Wallonischen Region abgelehnt, berichtet der regionale TV-Sender Vedia.

In der Erklärung heißt es, dass das Projekt den Umweltschutz beeinträchtige und sich nicht in den bestehenden Gebäudekontext einfüge. Letztlich erwies sich somit die Einpflanzung der Antenne als problematisch.

Stellvertretend für das Malmedyer Gemeindekollegium sieht sich der zuständige Schöffe Ersel Kaynak bestätigt. Die politischen Vertreter der Stadt hatten ein negatives Gutachten abgegeben und ähnliche Gründe angegeben. Der geplante Mast sollte 36 Meter hoch sein und hätte sich in den Augen des PS-Mannes negativ auf das Landschaftsbild und den Tourismus in der Region ausgewirkt. Zudem hätte der Mast sehr nah am Dorf und der Schule gestanden.

Der Telenet-Mast hätte bis zu neun Netzbetreiber aufnehmen können und sollte die 4G-Mobilfunkabdeckung in der Region verbessern. Die Anwohner hatten sich massiv dagegen ausgesprochen. Sie befürchteten nicht nur eine Beeinträchtigung des Landschaftsbildes, sondern auch gesundheitliche Probleme wegen der möglichen Einführung einer 5G-Verbindung. Es würden einfach noch zu viele Unbekannte bestehen, ließen die Anwohner verlauten. Eine Unterschriftenaktion und weitere 249 Bemerkungen gingen beim Malmedyer Gemeindekollegium ein.

Die Ablehnung bedeutet nicht, dass der Projektautor kein neues Vorhaben einreichen darf. An anderer Stelle ist es weiterhin möglich. Kaynak hofft jedoch, dass Telenet diesmal besser Rücksprache mit den Behörden hält. (ab)

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