Mit der FH Aachen den Fachkräftemangel bekämpfen

<p>DG-Bildungsminister Harald Mollers (ProDG) durfte am Donnerstag das Grußwort des diesjährigen Neujahrsempfangs der Fachhochschule Aachen an die anwesenden Gäste richten.</p>
DG-Bildungsminister Harald Mollers (ProDG) durfte am Donnerstag das Grußwort des diesjährigen Neujahrsempfangs der Fachhochschule Aachen an die anwesenden Gäste richten. | Foto: Arnd Gottschalk (FH Aachen)

Das im Jahr 2016 unterzeichnete Kooperationsabkommen zwischen der DG und der FH Aachen umfasst fünf Punkte: die Aus- und Weiterbildung von technischen Lehrkräften, eine engere Zusammenarbeit mit Unternehmen in den Bereichen anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung, die Schaffung von bedarfsorientierten Weiterbildungsangeboten für Führungskräfte der mittelständischen Unternehmen in der DG, die Weiterentwicklung bestehender Ausbildungen und die Schaffung neuer dualer Bachelorstudiengänge sowie die Erhöhung der Sichtbarkeit der FH Aachen in Ostbelgien.

Mollers: „Rund 100 Ostbelgier besuchen die Fachhochschule. Diese Zahl möchten wir weiter ausbauen.“

„Seit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung haben wir viele der gemeinsam gesteckten Ziele erreicht“, sagte Minister Mollers am Donnerstag beim Neujahrsempfang der Aachener Fachhochschule. Gemeinsam möchte man nun auch im Jahr 2020 die Kooperationsziele weiterverfolgen. So habe man laut Mollers bereits konkrete gemeinsame Pläne für die Zukunft geschmiedet.

In diesem Jahr wollen beide Partner unter anderem eine gemeinsame Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit zwischen dem Institut für Aus- und Weiterbildung im Mittelstand (IAWM), der FH und der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft aufbauen und die Beratung von Unternehmen in Forschung und Entwicklung weiter vorantreiben.

Auch einige gemeinsame Veranstaltungstermine stehen an: Der Tag der offenen Tür am Robert-Schuman-Institut (RSI) und am ZAWM Eupen soll gemeinsam mit der FH gestaltet werden. Außerdem wird Frau Pielen, die Studienberaterin der FH Aachen am RSI, den ostbelgischen Schulleitern in Kürze die Angebote der FH vorstellen. Beide Partner sind sich einig: Man möchte sich weiterhin im Kampf gegen den Fachkräftemangel unterstützen und die Bekanntheit der FH Aachen in Ostbelgien verstärken. „Derzeit besuchen rund 100 Ostbelgier die Fachhochschule. Diese Zahl möchten wir weiter ausbauen“, so Minister Mollers.

Auch in Sachen Kooperation mit ostbelgischen Ausbildungsbetrieben möchten die FH und die DG weitere Fortschritte erzielen. Daher erinnerte Mollers an eine Neuerung aus dem vergangenen Jahr: „Ostbelgische Betriebe können sich seit 2019 auch als Ausbildungsbetriebe für die drei dualen Studiengänge Informatik, Bauingenieurwesen und Mechatronik anerkennen lassen“. Ansprechpartner ist in diesem Fall das IAWM. (mv/red)

Informationen zur Studienberatung der FH Aachen am RSI: www.fh-aachen.de/hochschule/allgemeine-studienberatung/studienberatung-f...

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