Der Flugzeugträger werde von Januar bis April im Nahen Osten für die Operation Chammal eingesetzt, sagte Präsident Emmanuel Macron am Donnerstag bei seiner Neujahrsansprache an die Armee auf dem Militärflugplatz Orléans-Bricy. Anschließend solle die „Charles de Gaulle“ in die Atlantik- und Nordsee-Region entsandt werden.
Mehrere Länder, darunter Deutschland, würden an der Eskorte der „Charles de Gaulle“ teilnehmen, fügte Macron hinzu. Diese europäische Streitmacht werde die transatlantische Verbindung und die Nato stärken. Der Flugzeugträger war nach Angaben des Verteidigungsministeriums bereits im vergangenen Jahr im Rahmen der Operation Chammal für einen Monat im östlichen Mittelmeer stationiert gewesen. Die Militäroperation ist der französische Beitrag zur internationalen Anti-IS-Koalition.
Für die Begleitung des französischen Trägerverbandes „Charles de Gaulle“ sei die Fregatte „Lübeck“ vorgesehen, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministerium in Berlin. „Diese wird jedoch erst gegen Ende Februar, wahrscheinlich auf Höhe Gibraltar, geplant zum Trägerverband stoßen, also nach Beendigung des Trägereinsatzes im östlichen Mittelmeer“, sagte er. Im Anschluss fährt der Verband in den Atlantik und weiter nach Norden zu gemeinsamen Manövern und Übungen. Eine deutsche Beteiligung an dem Anti-IS-Einsatz des französischen Trägers sei nicht vorgesehen. (dpa)

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