Van Eetvelt wird CEO: RSC Anderlecht stellt sich neu auf

<p>Van Eetvelt (l.) wird der neue CEO des RSC Anderlecht</p>
Van Eetvelt (l.) wird der neue CEO des RSC Anderlecht | Fotos: belga & Photo News

Unternehmer Wouter Vandenhaute wurde als externer Berater des Klubs vorgestellt, während Patrick Lefevere – starker Mann des Radsportteams Deceuninck-Quick Step – sowie Philippe Close, Bürgermeister von Brüssel, ebenfalls dem Verwaltungsrat beitreten.

<p>Karel Van Eetvelt verlässt Febelfin für den RSC Anderlecht.</p>
Karel Van Eetvelt verlässt Febelfin für den RSC Anderlecht. | Foto: Photo News

Van Eetvelt, bis Dienstag Geschäftsführer von Febelfin, folgt somit auf Jo Van Biesbroeck und übernimmt alle Befugnisse. „Meine Erfahrung im Fußball beschränkt sich auf die Jahre, in denen ich selbst aktiv gespielt habe. Aber ich strukturiere, verändere und führe seit Jahren eine Organisation mit Leidenschaft und großer Tatkraft. Es ist eine besondere Herausforderung, das auch für Anderlecht zu tun. Der Verein, dem ich seit meinem sechsten Lebensjahr als Fan die Daumen drücke“, so Van Eetvelt auf der Internetseite des RSC Anderlecht. In den kommenden Monaten wird Van Biesbroeck ihm zur Seite stehen und so einen reibungslosen Übergang garantieren.

<p>Wouter Vandenhaute (Mitte)</p>
Wouter Vandenhaute (Mitte) | Foto: belga

Wouter Vandenhaute versuchte indes noch 2017, den RSC Anderlecht zu kaufen, hatte aber das Nachsehen gegenüber Marc Coucke. Nun wird der Organisator der „Flandern Classics“ dem Brüsseler Verein und somit seinem einstigen Konkurrenten mit „meiner Expertise in verschiedenen Bereichen“ helfen. „Ich will dazu beitragen, dass Anderlecht wieder zu einem Verein wird, in dem das Gewinnen zur Kultur gehört.“

Neben Van Eetvelt und Vandenhaute werden dem Verwaltungsrat des RSC Anderlecht zwei unabhängige Mitglieder angehören: Zum einen PS-Politiker Philippe Close, seit 2017 Bürgermeister von Brüssel. Zum anderen Radsportmanager Patrick Lefevere, der Deceuninck-Quick Step seit Jahren von einem Erfolg zum nächsten führt. „Mit diesen Entscheidungen wollen wir die operative Funktionsfähigkeit und die strategische Position des Vereins stärken, um Anderlecht schlagkräftiger zu machen“, so Marc Coucke in einer ersten Reaktion. Er selbst fügte an, er habe die Herausforderung, die die Übernahme des RSC Anderlecht mit sich brachte, unterschätzt. Nun stehe der Verwaltungsrat bzw. die Struktur des Vereins aber. „Wir können uns wieder auf den Weg machen, an die Spitze des belgischen Fußballs zu gelangen.“ (mn)

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