57 Sternsinger zogen durch die Straßen von Kettenis

<p>Ein Teil der Sternsinger um Pastor Hubert Chantraine in der Sonntagsmesse der Ketteniser St. Katharina Pfarrkirche.</p>
Ein Teil der Sternsinger um Pastor Hubert Chantraine in der Sonntagsmesse der Ketteniser St. Katharina Pfarrkirche. | Foto: privat

Kettenis

„Frieden! Im Libanon und weltweit“ lautet das Motto der diesjährigen Sternsingeraktion. Ein wichtiges Ziel ist es, Frieden und Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion im Libanon zu fördern.

Am Samstag zogen, wie in jedem Jahr, auch die Kinder der Grundschule Kettenis als Sternsinger durch die Straßen des Dorfes, um den Frieden in die Häuser zu tragen.

Frieden ist keine Selbstverständlichkeit. Nicht bei uns, nicht im Libanon und schon gar nicht in Syrien. Viele Menschen müssen wegen Krieg und Unterdrückung aus ihrer Heimat flüchten. Doch auch der gesellschaftliche Friede steht vor großen Herausforderungen, denn das Zusammenleben der unterschiedlichen Religionen und Kulturen ist nach wie vor von Ressentiments und Vorurteilen geprägt.

Was das für die Bevölkerung und die Flüchtlinge in diesen Ländern bedeutet, haben die Sternsinger vorbereitend im Religionsunterricht in einem Film erfahren können.

Eine der Botschaften dieses Films war: „Frieden beginnt mit einem Lächeln.“ Die Ketteniser Sternsinger haben am Samstag den Segen in die Häuser getragen und durften dabei in viele lachende Gesichter schauen.

57 Sternsinger haben in 18 Gruppen fast alle Straßen des Dorfes besucht und dabei die Rekordsumme von 4.500 € gesammelt. Hiermit wird u.a. ein Hausaufgaben- und Freizeitprogramm für Kinder unterschiedlicher Herkunft und Religion in der libanesischen Hauptstadt Beirut finanziert.

Informationen zur internationalen Sternsingeraktion unter www.sternsinger.de.

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