Eupen: Polizist drohen sechs Monate Haft

<p>Eine kaputte Pkw-Scheibe löste 2016 einen Einsatz aus, der einem Polizisten zum Verhängnis werden könnte. Die Eupener Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, im Anschluss die Protokolle nicht korrekt verfasst haben.</p>
Eine kaputte Pkw-Scheibe löste 2016 einen Einsatz aus, der einem Polizisten zum Verhängnis werden könnte. Die Eupener Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, im Anschluss die Protokolle nicht korrekt verfasst haben. | Illustrationsfoto: dpa

Im Februar 2019 war der Fall das erste Mal im Gerichtsgebäude am Rathausplatz verhandelt worden (siehe GE vom 12. Februar). Aufgrund der Komplexität folgte im Mai die Vernehmung des Systemverwalters der Polizei, um mehr Licht ins Dunkel zu bringen (siehe GE vom 14. Mai). Im Oktober sollte der Fall dann abschließend verhandelt werden, doch hatte er aufgrund des erheblichen Krankenstandes in der Kanzlei vertagt werden müssen. Am Montag ging es nun in die finale Phase.

Was war passiert? Der Ausgangspunkt in dieser Akte war ein Einsatz am 3. Februar 2016, als der angeklagte Polizist der Zone Weser-Göhl mit einer Kollegin zu einem Einsatz auf den Eupener Werthplatz gerufen wurde. Dort war mit einem Stein die Scheibe eines Pkw eingeworfen worden. Die Anklagevertretung in der Person des Prokurators des Königs wirft dem Beamten vor, in der Bearbeitung der Akte nicht korrekt vorgegangen zu sein und sich durch widersprüchliche Angaben darum bemüht zu haben, seine Nachlässigkeit zu vertuschen.

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