2019 wurde weniger Strom verbraucht – Atommeiler deckten Hälfte des Bedarfs

<p>Der Atomausstieg (hier das Kernkraftwerk von Tihange) ist beschlossen, doch unklar bleibt, woher der Strom dann kommen soll.</p>
Der Atomausstieg (hier das Kernkraftwerk von Tihange) ist beschlossen, doch unklar bleibt, woher der Strom dann kommen soll. | Foto: belga

Im Jahr 2019 sank der Stromverbrauch demnach auf 84,7 Terawattstunden (TWh), gegenüber 87,5 TWh im Jahr 2018. Der Grund für diesen Rückgang sind die Effizienzgewinne sowohl bei den Haushalten als auch bei den Unternehmen.

Elia erwartet jedoch, dass der Verbrauch in den kommenden Jahren aufgrund der zunehmenden Technisierung der Gesellschaft steigen wird. So geht der Stromnetzbetreiber davon aus, dass mehr Elektroautos verkehren und elektrische Wärmepumpen eine größere Rolle in den Heizungssystemen spielen werden.

Unklarheit besteht aber weiterhin, wie der Strommix in unserem Land nach dem geplanten Atomausstieg (Ende 2025) aussehen wird. Im vergangenen Jahr, so fand die Brüsseler Tageszeitung „Le Soir“ heraus, haben die sieben Kernkraftwerke des Landes nach einem „Horrorjahr“ 2018 durchschnittlich die Hälfte des Strombedarfs gedeckt. Belgien hat Experten zufolge in den vergangenen Jahren allerdings zu wenig für den Ausbau eines alternativen Energieparks aus Windkraftanlagen oder Gaszentralen getan. (mv/belga)

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